Das Gerücht, dass man Herpes bekommt, wenn man sich vor etwas ekelt ist den meisten bekannt. Aber was ist wirklich dran an diesem Gerücht? Das Wort Herpes stammt aus dem Griechischen (herpein : kriechen) und bezeichnet eine Infektionskrankheit, welche durch Viren hervorgerufen wird.

Verbreitung

Herpes wird durch Tröpfchen- und Schmierinfektionen übertragen, die bereits im Kindesalter erfolgen können (Mutter-Kind-Kontakt). Der Virus gelangt über die Mundschleimhaut in den Körper.

Einmal infiziert, für immer infiziert

98% der Bevölkerung tragen das Herpes Virus in sich – das Virus ruht inaktiv in den Nervenbahnen. Wenn das Immunsystem jedoch geschwächt wird, wird auch das Virus wieder aktiv. Auslöser sind Stress, Ekel, Angst, fieberhafte Infekte, mechanische Reizung oder Klimawechsel. Also stimmt es tatsächlich: Wer das Virus in sich trägt und sich vor etwas ekelt kann tatsächlich Herpes bekommen.

Wie äußert sich Herpes?

Beim Durchbruch von Herpes spannt, juckt, brennt und kribbelt die Haut schon Stunden vorher. Nach 1-2 Tagen bricht das Lippenherpes (Herpes Simplex Labialis) mit den typisch gefüllten Bläschen in Gruppen aus und trocknet in der Regel nach 3-10 Tagen zu gelblichen Krusten. Das Immunsystem eliminiert die Viren, die übrig gebliebenen Viren ruhen und warten auf eine andere Möglichkeit auszubrechen.

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