Jedes Jahr zum Schulanfang sind Sie ein Thema. Kopfläuse!

Kopfläuse verursachen gutartige Beschwerden. Krankheitserreger werden keine übertragen und Komplikationen treten selten auf. Zur Behandlung werden topische Pedikulozide eingesetzt.
Die Behandlung muss nicht unmittelbar am Tag der Diagnose beginnen. Viel wichtiger ist, dass die Behandlung rasch und unter optimalen Bedingungen stattfindet, um die korrekte Anwendung sicherstellen zu können.

Pedikulozide sind zur Prophylaxe ungeeignet, da sie keinen Langzeitschutz bieten. Es sollen nur Kinder mit Läusebefall und entsprechenden Symptomen, sowie mit Läusen befallene Kontaktpersonen behandelt werden. Diese Empfehlungen sollen auch die Resistenzentwicklung einschränken.

Die Empfehlungen zur Anwendung von Pedikuloziden variieren je nach Land und Spezialität. Die Zusammensetzung der Produkte hat Auswirkungen auf deren Wirksamkeit. Allgemein gilt, dass nach 7-10 Tagen eine zweite Behandlung nötig ist.

Die Anwendung bei Kindern unter 6 Monaten sollte allgemein unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Alkoholische Lösungen, welche die Haut stärker reizen, sollten nicht bei Kleinkindern angewendet werden.

Lokale Reaktionen wurden nach Applikation von allen Pedikuloziden beobachtet: Pruritus, Erytheme, Hautausschlag, Brennen, Ödeme, Hautpigmentation, Schuppen.

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