Wer raucht, riskiert die chronisch-obstruktive Lungen­erkrankung (COPD). Doch auch Menschen ohne die Sucht nach dem Glimmstängel können erkranken. Denn COPD liegt in der Familie. Darauf verweisen die Lungen­ärzte im Netz.

Verengte Bronchien führen zu Atemnot

Bei der COPD verengen sich die Bronchien dauerhaft und belegen sich mit Schleim. Betroffene leiden unter Husten, Auswurf und Atemnot. 90 Prozent der Erkrankungen sind auf langjähriges Zigarettenrauchen zurückzuführen. Die restlichen COPD-Fälle haben andere Ursachen – etwa genetische. Dass Menschen mit COPD in der Familie gefährdeter sind zu erkranken als andere Nichtraucher, entdeckten Forscher der Harvard-Universität.

Früherkennung bremst COPD

Wenn es in Ihrer Familie Fälle von COPD gibt, sollten Sie besonders auf erste Anzeichen achten. Atemnot beim Treppensteigen, Engegefühl in der Brust und nächtlicher Husten weisen auf eine beginnende Erkrankung hin. Der Arztbesuch schafft dann Klarheit: Mit einem einfachen und schmerzfreien Lungenfunktionstest stellt er fest, ob eine COPD vorliegt.

Betroffene sollten so früh wie möglich zum Arzt gehen. Denn je früher Ärzte die Krankheit erkennen, desto besser sind die Therapiechancen. So bremst eine frühzeitige Behandlung mit Medikamenten und Physiotherapie die Krankheit. Das hält auch die Atemnot in Schach.

Tipps für den Alltag:

Bleiben Sie in Bewegung. Regelmäßiges körperliches Training und Atem-Physiotherapie vermindern den Luftstau und damit die Beschwerden.

Trinken Sie ausreichend. Das hält den Schleim flüssig und lässt Sie leichter abhusten.

Vermeiden Sie Kleidung, die Brustkorb, Bauch oder Unterleib einschnürt.

Planen Sie Alltags- und Freizeitaktivitäten im Voraus, um Stress zu vermeiden.

Entspannungsübungen helfen dabei, mit Ängsten – insbesondere bei Atemnot – besser zurecht­zukommen.

 

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