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Das Einfrieren im Tiefkühlgerät ist eine schnelle und schonende Konservierungsmethode für Speisepilze. Dabei müssen jedoch einige Grundregeln befolgt werden:

 

 

Am besten geeignet sind Arten mit festem Fruchtfleisch.

Ungeeignet sind folgende Arten: Rötlicher Gallerttrichter, Eispilz und Riesenbovist

Frische Pilze reinigen, mit Pinsel säubern und bei Bedarf unter fliessendem, kaltem Wasser abspülen.

Pilze in der Längsrichtung in relativ grobe Stücke schneiden und in handelsübliche Plastiksäcke oder Kunststoffdosen abfüllen.

Die Pilze können vorgängig blanchiert werden. Vorteil: geringerer Platzbedarf im Tiefkühlgerät. Nachteil: Qualitätseinbusse

Bei mindestens -18° Celsius können die Pilze bis zu sechs Monate lang gelagert werden.

Bei der Zubereitung die gefrorenen Pilze direkt in die Pfanne geben und nicht vorher auftauen. Pilzgerichte, die aus gefrorenen Pilzen zubereitet wurden und angetaute Päckchen nicht wieder einfrieren (Risiko einer akuten Lebensmittelvergiftung).

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Wer raucht, riskiert die chronisch-obstruktive Lungen­erkrankung (COPD). Doch auch Menschen ohne die Sucht nach dem Glimmstängel können erkranken. Denn COPD liegt in der Familie. Darauf verweisen die Lungen­ärzte im Netz.

Verengte Bronchien führen zu Atemnot

Bei der COPD verengen sich die Bronchien dauerhaft und belegen sich mit Schleim. Betroffene leiden unter Husten, Auswurf und Atemnot. 90 Prozent der Erkrankungen sind auf langjähriges Zigarettenrauchen zurückzuführen. Die restlichen COPD-Fälle haben andere Ursachen – etwa genetische. Dass Menschen mit COPD in der Familie gefährdeter sind zu erkranken als andere Nichtraucher, entdeckten Forscher der Harvard-Universität.

Früherkennung bremst COPD

Wenn es in Ihrer Familie Fälle von COPD gibt, sollten Sie besonders auf erste Anzeichen achten. Atemnot beim Treppensteigen, Engegefühl in der Brust und nächtlicher Husten weisen auf eine beginnende Erkrankung hin. Der Arztbesuch schafft dann Klarheit: Mit einem einfachen und schmerzfreien Lungenfunktionstest stellt er fest, ob eine COPD vorliegt.

Betroffene sollten so früh wie möglich zum Arzt gehen. Denn je früher Ärzte die Krankheit erkennen, desto besser sind die Therapiechancen. So bremst eine frühzeitige Behandlung mit Medikamenten und Physiotherapie die Krankheit. Das hält auch die Atemnot in Schach.

Tipps für den Alltag:

Bleiben Sie in Bewegung. Regelmäßiges körperliches Training und Atem-Physiotherapie vermindern den Luftstau und damit die Beschwerden.

Trinken Sie ausreichend. Das hält den Schleim flüssig und lässt Sie leichter abhusten.

Vermeiden Sie Kleidung, die Brustkorb, Bauch oder Unterleib einschnürt.

Planen Sie Alltags- und Freizeitaktivitäten im Voraus, um Stress zu vermeiden.

Entspannungsübungen helfen dabei, mit Ängsten – insbesondere bei Atemnot – besser zurecht­zukommen.

 

Wer Ruhe bewahrt, schützt sich vor Stichen

Im Sommer stören Wespen oft die Kaffeekranz-Idylle im heimischen Garten. Begegnen Sie den ungebetenen Gästen gelassen, statt panisch um sich zu schlagen. Sonst könnte der sonntägliche Nachmittag mit selbstge­backenem Apfelkuchen schnell im Krankenhaus enden.

Vorbeugen ist besser als Nachsorgen

Neben ruhigen Händen wehren auch unauffällige Kleider und natürlicher Körpergeruch Wespen ab. Wespen sind von vornherein weniger interessiert an Menschen, die auf das Tragen heller Kleidung mit Blumenmuster, sowie duftende Shampoos oder Parfüm, verzichten.

Auch hilft es, Essen abzudecken und sein Erfrischungs­getränk mit einem Strohhalm zu trinken. Dadurch geben Sie Wespen erst gar keine Chance, unbemerkt in ihren Rachen oder den der Kinder vorzudringen. Und sollte Ihnen doch mal eine Wespe zu nahe kommen, dann schiebt man sie am besten vorsichtig zur Seite.

Schnelle Hilfe bei Stichen

Sollte Sie trotzdem eine Wespe stechen, hilft kaltes Wasser. Das lindert den Schmerz und vertreibt den Juckreiz. Warme Umschläge hingegen verhindern, dass die Haut anschwillt. Der Grund: Temperaturen von 38 bis 40 Grad Celsius zerstören das Gift der Wespen. Damit bildet sich weniger vom Entzündungsbotenstoff Histamin und Schwellungen entstehen erst gar nicht.  Am besten legt man einen kalten und einen heißen Lappen im Wechsel in sehr kurzen Abständen auf die Stichwunde.

Zudem lindern Medikamente wie Antihistaminika Beschwerden durch Insektenstiche. Bei milden Beschwerden eignen sich rezeptfreie Salben oder Gele, bei schweren benötigt man jedoch Tabletten aus der Apotheke.

Menschen, die allergisch auf Stiche reagieren, brauchen hingegen sofort einen Arzt. Bei ihnen rötet sich nicht nur großflächig die Haut und schwillt an. Betroffene kämpfen auch häufig mit Erbrechen und Atemnot. Solch ein allergischer Schock löst im schlimmsten Fall einen lebensbedrohlichen Kreislaufkollaps aus.

Infektionen der Harnblase sind lästig. Sie verursachen ein Brennen beim Wasserlassen und führen zu häufigem Harndrang. Unbehandelt kann eine Blasenentzündung bis in die Niere aufsteigen.

Viel trinken hilft. Bei einer Blasenentzündung sollte man mindestens zwei Liter am Tag trinken – auch wenn das Wasserlassen zunächst schmerzhaft ist. Mit dem Harn werden Bakterien aus der Blase herausgespült.

Viele Patienten berichten von positiven Erfahrungen mit Blasen- und Nierentees, die zum Beispiel Bärentraubenblätter, Birkenblätter oder Schachtelhalmkraut enthalten. Gute Resultate erzielt man auch mit Cranberry-Präparaten (Vaccinium macrocarpon). Unkomplizierte Harnwegsinfekte sind für Frauen normalerweise ungefährlich. Halten die Beschwerden aber länger als fünf Tage an, ist ein Arztbesuch empfehlenswert. Ein Alarmzeichen ist, wenn der Harn durch Blut rot gefärbt ist. Blasenentzündungen bei Männern oder Kindern sollten immer ärztlich behandelt werden.

Der Arzt kann eine Blasenentzündung mit rezeptpflichtigen Antibiotika behandeln, die in der Regel nur wenige Tage lang eingenommen werden. Treten während der Behandlung Komplikationen wie Fieber, ein starkes Krankheitsgefühl oder Schmerzen in der Nierengegend auf, sollten Patienten erneut mit dem Arzt sprechen. Denn dann besteht Verdacht auf eine Entzündung der oberen Harnwege.

Frauen leiden häufiger unter Blasenentzündungen, weil durch die kürzere Harnröhre die Erreger leichter bis in die Blase aufsteigen können als bei Männern. Das Risiko steigt auch durch hormonelle Umstellungen, etwa in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren.

Schlechter Atem ist unangenehm. Er kann viele Ursachen haben. Grundsätzlich ist eine gute Mundhygiene Pflicht. Aber auch viel trinken hilft.

Schlechter Atem entsteht meist, wenn Bakterien Speisereste im Mund zu schwefelhaltigen oder anderen flüchtigen Verbindungen zersetzen. Das kommt vor als Folge von Fäulnisprozessen, Entzündungen oder Eiterungen. Wer unter Mundgeruch leidet, sollte viel Wasser trinken, denn auch ein trockener Mund kann eine Ursache für Mundgeruch sein. Davon sind besonders Ältere oder Schnarcher betroffen. Auch Stress, zu viel Alkohol oder verschiedene Medikamente wie Antidepressiva können zu einem verminderten Speichelfluss führen.

Nicht immer reichen Zahnbürste und -seide gegen Mundgeruch aus. Nahrungsreste in Zahnfleischtaschen, Zahnzwischenräumen oder dem hinteren Zungenbereich werden damit nicht entfernt. Für eine sorgfältige Zahnpflege bieten sich daher auch Mundspüllösungen an. Diese können die mechanische Zahnreinigung allerdings nur ergänzen, aber nicht ersetzen.

Antimikrobielle Mundspüllösungen lindern Entzündungen im Mund, können die Wundheilung fördern und so gegen Mundgeruch helfen. Sie enthalten unter anderem synthetische Wirkstoffe oder Pflanzenauszüge aus Salbei oder Myrrhe. Gurgellösungen mit Chlorhexidin können Zähne, Zahnspangen und -prothesen verfärben. Um diese Einfärbung zu verhindern, sollte man sich vor der Anwendung von Mundspüllösungen die Zähne putzen und Spangen und Prothesen entfernen. Auch wenn die Spüllösungen nicht gut schmecken: Nicht sofort danach etwas trinken oder essen, dann können die Arzneistoffe länger einwirken.

Wenn der Mundgeruch durch gründliche Mundhygiene und viel Wasser trinken nicht verschwindet, sollten sich Betroffene medizinisch untersuchen lassen. Wenn die Quelle des Mundgeruchs nicht im Mund-Rachen-Raum liegt, kann der Arzt nach anderen Ursachen suchen, etwa Ausstülpungen der Speiseröhre, Magenerkrankungen oder Diabetes. Raucher haben oft einen schlechten Atem, weil sich schwefelhaltige Bestandteile des Rauchs in den Atemwegen ablagern.

So besiegen Sie die Reisekrankheit

Unterwegs in den Urlaub – die Sonne scheint, die Laune ist toll, doch Ihnen ist einfach nur schlecht! Sie sind reisekrank. Sobald das Auto, das Flugzeug oder das Schiff schaukelt, rebelliert Ihr Magen. Wie Sie die Reisekrankheit besiegen, lesen Sie hier.

Bevor es losgeht

Vermeiden Sie zu viel Stress und Aufregung vor der Reise. Gerade bei Kindern tritt Übelkeit bei der Reise auch deshalb auf, weil sie sich so sehr auf den Urlaub freuen und die Situation für sie ungewohnt ist. Auch wenn Sie befürchten sich zu übergeben: Essen Sie vor Fahrtantritt etwas. Das beruhigt den Magen. Am besten eignen sich belegte Brote. Bei fettigem Essen wie Currywurst und Eisbecher gilt jedoch „Finger weg.“ Leichte Kost ist besser für den Magen. Auf Zigaretten, Alkohol und Koffein sollten Sie verzichten. Diese Dinge verstärken die Reisekrankheit nur.

Halten Sie den Blick auf den Horizont

Egal mit welchem Verkehrsmittel Sie unterwegs sind – suchen Sie sich den Platz aus, auf dem es am wenigsten schaukelt. Im Auto machen es die meisten reisekranken Menschen intuitiv richtig und sichern sich den Beifahrersitz. Im Bus sind die Sitzreihen direkt hinter dem Fahrer am geeignetsten. Dort können Sie nach vorn aus dem Fenster schauen. Im Flugzeug sitzen Sie am besten auf den Plätzen über den Tragflächen, dort wackelt der Flieger weniger. Und sollten Sie eine Kreuzfahrt machen wollen – die Kabinen in der Schiffsmitte garantieren möglichst schaukelfreies Schlafen, auch wenn Sie dann auf den Ausblick durch das Guckloch verzichten müssen. Auf Deck hilft: immer tief durchatmen und den Blick auf den Horizont richten.

Unterwegs aktiv sein

Um der Reisekrankheit vorzubeugen, hilft Ablenkung. Spielen, sich unterhalten, singen oder spannende Hörbücher wirken bei Kindern wie bei Erwachsenen. Kommen unterwegs doch das flaue Gefühl im Magen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und das zwanghafte Schlucken auf, gibt es zwei Strategien. Einerseits können Sie sich viel an der frischen Luft aufhalten, beispielweise an Deck Ihres Kreuzfahrtschiffes oder Ihrer Fähre. Auch unterwegs mit dem Auto hilft es, öfter mal eine Pause zu machen, auszusteigen und Frischluft zu tanken. Andererseits bekämpfen Sie die Reisekrankheit, indem sie die Augen schließen – ein guter Tipp für das Flugzeug oder den Zug. Das Fenster öffnen oder einen Spaziergang an der frischen Luft machen, ist hier leider naturgemäß nicht möglich.

Bewährte Hausmittel und Medikamente

Wer trotz dieser Tipps unter der Reisekrankheit leidet, kann auf Hausmittel wie Ingwer oder Kaugummis zurückgreifen. Ingwer kann man in kleinen Stücken kauen oder aber in eine Tasse heißes Wasser geben. Auch Medikamente oder Pflaster aus der Apotheke helfen gegen die Symptome. Einige sind freiverkäuflich, andere muss der Arzt verschreiben.

Ein kleiner Trost bleibt. Selbst wenn Sie als Kind häufig mit der Übelkeit auf Reisen zu kämpfen hatten, ab 50 lässt die Anfälligkeit für Reisekrankheit bei den meisten Menschen nach.

Der Sommerurlaub steht vor der Tür. Doch die wenigsten starten ihn mit einer sinnvoll gepackten Reiseapotheke. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Die Apotheken sind gefragt, ihre Kunden zu unterstützen.

Im Urlaub ist es zuweilen schwierig, im medizinischen Notfall die nötigen Medikamente zu finden – für Reisende in exotische Länder ist dies sogar teilweise unmöglich. Bestimmte Medikamente sind in manchen Ländern nicht erhältlich oder auch gefälscht. Eine gut zusammengestellte Reiseapotheke sollte daher stets im Reisegepäck zu finden sein. Doch der Umfrage zufolge nehmen acht von zehn Befragten auf längeren und weiteren Reisen keine vollständige Reiseapotheke mit. Die deutliche Mehrheit ist auf solchen Reisen mangelhaft mit Verbandszeug und Medikamenten ausgestattet: Fast die Hälfte aller Befragten packt nur eine Basisausstattung mit Pflastern und ein bis zwei Medikamenten ein. Knapp jeder Vierte nimmt nicht einmal diese Dinge auf längere Reisen mit.

Tim Steimle, Apotheker bei der TK, appelliert daher an Urlauber: „Wer seine Reiseapotheke richtig zusammenstellt, kann im Urlaub viel Mühe sparen. Apotheken sind in fremden Ländern mitunter nicht einfach zu finden, Medikamente tragen im Ausland häufig andere Namen oder sind gar nicht erhältlich. Egal, wo man Urlaub macht, eine Reiseapotheke gehört ins Gepäck. Vor Reiseantritt sollte man sich in der heimischen Apotheke beraten lassen“.

Wer nach einem Marathonlauf ein alkoholfreies Weißbier genießt, löscht damit nicht nur den Durst. Er stärkt auch seine Immunabwehr und beugt effektiv Erkältungen vor. Dies fanden Forscher der Technischen Universität München heraus.

Marathon: Ausnahmezustand für das Immunsystem

Ein 42-km-Lauf strengt den Körper so sehr an, dass das Immunsystem durcheinander gerät. Für eine bregrenzte Zeit sind die Abwehrkräfte geschwächt und es entsteht ein „offenes Fenster“ für Viren und Bakterien. Um trotzdem gesund zu bleiben, schwören manche Leistungssportler schon seit langem darauf, regelmäßig ein Weißbier zu trinken. Der Gerstensaft enthält nämlich gesunde Polyphenole – aromatische Stoffe pflanzlichen Ursprungs, die entzündungshemmend wirken.

Geheimrezept auf dem Prüfstand

Aber funktioniert dieser Insider-Tipp wirklich, oder ist er nur eine willkommene Ausrede dafür, öfter mal „einen zu heben“? Das wollten der Sportmediziner Johannes Scherr und seine Mitarbeiter vom Klinikum rechts der Isar wissen. Deshalb untersuchten sie 277 Sportler, die 2009 beim Münchner Marathon mitliefen. Die Forscher teilten die Läufer in zwei Gruppen ein. Die erste Gruppe trank jeden Tag einen bis eineinhalb Liter einer handelsüblichen alkoholfreien Weißbiersorte. Die zweite Gruppe nahm als Placebo ein nahezu identisches Getränk zu sich, dem allerdings die Polyphenole fehlten.

Daumen hoch für alkoholfreies Weißbier

Das Ergebnis fiel eindeutig zugunsten des Weißbiers aus. Zwei Wochen nach dem Marathon fanden die Forscher im Blut der Weißbiertrinker deutlich weniger Entzündungs­zeichen als bei der Kontrollgruppe. Auch die Gefahr einer Erkältung war durch das Weißbiertrinken viel geringer: „Wenn Sie das alkoholfreie Testgetränk trinken, ist ihr Risiko auf ein Drittel reduziert“, berichtet Scherr.

Der Auftraggeber der Studie – eine bekannte Münchner Brauerei – dürfte sich über dieses Ergebnis freuen. Unabhängig davon erfüllt die Studie aber wissen­schaftliche Standards. Marathonläufer und andere Sportskanonen können also getrost zum Weißbier greifen – solange es alkoholfrei ist.

Na dann, Prost…

Link zur Studie

Das mittägliche Nickerchen, englisch Powernapping, ist ein Phänomen. Viele schwören auf die positiven Effekte der kurzen Auszeit: Man startet deutlich leistungsfähiger, konzentrierter und besser gelaunt in die zweite Tageshälfte. Auch unsere Gesundheit profitiert von der kurzen Mittagsruhe.

Von Powernapping bis Inemuri – viele Worte, eine Bedeutung

Der Begriff Powernapping kommt aus dem Englischen (power = Kraft, nap = Nickerchen). Übersetzt wäre „kurzer Mittagsschlaf“ oder „Nickerchen“ treffend. Die Japaner sprechen von Inemuri, wenn sie ihre öffentliche Form des Kurzschlafs loben, die Chinesen schwören auf ihr Xeu-Xi. In Südeuropa und -amerika steht die Siesta für einen entspannten Mittag.

Völlig zu Recht ist der (kurze) Mittagsschlaf weit verbreitet. Die richtige Zeit und Dauer tragen ihren Teil zum Erholungseffekt bei. Zwischen 13 und 14 Uhr ist die Müdigkeit Teil unseres „biologischen Programms“ – wer in dieser Zeit 10 bis 30 Minuten schläft, startet mit Schwung in die zweite Tageshälfte. Zu beachten ist, dass auch nach einem solch kurzen Schlafein wenig Zeit zum Aufwachen vonnöten ist. Nach circa drei Minuten kommt man in der Regel wieder gut in Tritt.

Doch wer keine Möglichkeit hat, dem Powernapping nachzugehen oder sich schlicht nicht traut, muss gegen die Müdigkeit ankämpfen. Eigentlich unsinnig, bedenkt man, dass Powernapping ein Grundbedürfnis befriedigt: Etwa zwei Drittel der Menschen über sechzig trifft man mittags im Bett an – ein weiterer Hinweis, dass die innere Uhr uns diese Ruhezeit vorgibt.

Powernapping als natürliches Doping

Wer einen kurzen Mittagsschlaf gehalten hat, reagiert nach dem Aufwachen schneller als vorher, ist aufmerksamer und konzentrierter bei der Arbeit und erfreut seine Mitmenschen durch gute Laune. In Gedächtnistests schnitten Ausgeschlafene deutlich besser ab als „Durcharbeiter“: Die kurze Schlafphase hilft, gelernte Informationen abzuspeichern und wieder abzurufen.

Folgen auch Sie Ihren natürlichen Bedürfnissen und gönnen Sie sich zumindest ab und an mittags eine Auszeit. Ob Sie die erholsamen 10 bis 30 Minuten dann Powernapping, Nickerchen, Büroschlaf oder sonstwie nennen, ist eigentlich egal. Es wird Ihnen gut tun!

Gichtpatienten müssen zu Ostern nicht auf Schokohasen oder Schokoladeneier verzichten. Schokolade enthält nur wenig Purine und ist daher in Maßen genossen ungefährlich.

Zu Gicht kommt es, wenn im Blut zu viel Harnsäure enthalten ist und diese an den Gelenken auskristallisiert. Harnsäure entsteht  im Körper aus Purinen, die in bestimmten Eiweissen in großem Umfang vorkommen. Bemerkbar macht sich Gicht anfangs mit Entzündungsschmerzen im Grundgelenk des großen Zehs. Im Laufe der Zeit zerstören die entstandenen Schwellungen das Gelenk. Wem eine Ernährungsumstellung nicht hilft, kann entweder verschreibungspflichtige Entzündungshemmer oder Medikamente verordnet bekommen, die den Harnsäurespiegel senken.

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