Das Einfrieren im Tiefkühlgerät ist eine schnelle und schonende Konservierungsmethode für Speisepilze. Dabei müssen jedoch einige Grundregeln befolgt werden:

 

 

Am besten geeignet sind Arten mit festem Fruchtfleisch.

Ungeeignet sind folgende Arten: Rötlicher Gallerttrichter, Eispilz und Riesenbovist

Frische Pilze reinigen, mit Pinsel säubern und bei Bedarf unter fliessendem, kaltem Wasser abspülen.

Pilze in der Längsrichtung in relativ grobe Stücke schneiden und in handelsübliche Plastiksäcke oder Kunststoffdosen abfüllen.

Die Pilze können vorgängig blanchiert werden. Vorteil: geringerer Platzbedarf im Tiefkühlgerät. Nachteil: Qualitätseinbusse

Bei mindestens -18° Celsius können die Pilze bis zu sechs Monate lang gelagert werden.

Bei der Zubereitung die gefrorenen Pilze direkt in die Pfanne geben und nicht vorher auftauen. Pilzgerichte, die aus gefrorenen Pilzen zubereitet wurden und angetaute Päckchen nicht wieder einfrieren (Risiko einer akuten Lebensmittelvergiftung).

Lokal appliziertes Azithromycin kann offenbar Borrelien abtöten und nach einem Zeckenstich vor Lyme-Borreliose schützen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher von der Universität München. Im Tierversuch konnte das Team um Professor Dr. Reinhard Straubinger vom Institut für Infektionsmedizin und Zoonosen zeigen, dass ein einmalig an der Einstichstelle angebrachtes Gel mit dem Antibiotikum die Infektion im Keim ersticken kann. Zudem fanden sie heraus, dass diese Therapieform auch dann noch einen Nutzen hatte, wenn sie erst drei Tage nach dem Stich zum Einsatz kam. Im »Journal of Antimicrobial Chemotherapy« haben die Wissenschaftler ihre Ergebnisse veröffentlicht. Mittlerweile wird die lokale Antibiotika-Behandlung gegen Borrelien auch an infizierten Menschen in einer Phase-III-Studie getestet. Vorerst müssen sich Borreliose-Patienten aber noch einer mehrwöchigen Antibiotika-Therapie, zum Beispiel mit Doxycyclin, Amoxicillin oder Cefuroxim, unterziehen. Ärzte müssen eine Behandlung oft auf Verdacht einleiten, weil sich die Erreger direkt nach dem Zeckenstich noch nicht im Organismus nachweisen lassen. »Bei unserem Ansatz wird das Antibiotikum über ein transparentes, selbst klebendes Pflaster direkt auf die Stichstelle aufgebracht«, sagt Straubinger in einer Pressemitteilung der Universität. »Weil nur sehr wenig Antibiotikum enthalten ist, bleibt die Wirkung lokal begrenzt und auch Nebenwirkungen treten kaum auf.«

Wer lacht, ist weniger schmerzempfindlich

Lachen vertreibt Kummer und Sorgen – und Schmerzen. Vermutlich, weil der Körper dabei Glückshormone aus­schüttet, die das Schmerz­empfinden dämpfen. Wie sich das experimentell nachweisen lässt, zeigen Forscher der Oxford-Universität.

Lach-Schmerz-Tests im Labor

Das Team um Robin Dunbar lud 15 Frauen und 20 Männer zum Filmegucken ein. Allein oder in der Gruppe sah sich die eine Hälfte eine Komödie an, die andere verfolgte indes eine Dokumentation. Zunächst beobachteten die Forscher, wie stark und wie viel alle Teilnehmer lachten. Erwartungsgemäß lachten die Komödiengucker mehr als die Dokugucker – aber auch das in unterschiedlichem Maße.

Anschließend überprüften die Wissenschaftler, wie sich das individuelle Lachverhalten auf das persönliche Schmerzempfinden auswirkt. Dafür wandten die Forscher zwei Methoden an: Entweder sie pumpten eine Blutdruck­manschette am Oberarm der Patienten bis zum Anschlag auf oder sie legten ihnen eine minus 16 Grad kalte Manschette um, die man eigentlich zum Weinkühlen verwendet.

Viel lachen – weniger Schmerz spüren

Die Frage, die es nun zu beantworten galt: Wie lange halten die einzelnen Teilnehmer den Schmerz aus? Die Antwort: umso länger, je intensiver sie lachen. Denn diejenigen, die sich gut amüsiert hatten, hielten dem Schmerz deutlich länger stand als die, die wenig zu lachen hatten.

Dieser Effekt lässt sich wahrscheinlich auf die vermehrte Produktion von Glückshormonen wie Endorphine zurück­führen. „Wir vermuten, dass die körperliche Aktion beim Lachen die Aktivierung des Endorphin-Systems in Gang setzt“, erklären die Wissenschaftler. Je mehr solcher Botenstoffe das Gehirn bildet, umso weniger Schmerzen nimmt man schließlich wahr.

Lachen als Schmerztherapie?

Möglicherweise kann man Schmerzen sogar weglachen. Wenn Sie also mal wieder Kopfschmerzen plagen, dann machen Sie es sich doch bei einer guten Komödie auf dem Sofa bequem. Möglichst auch nicht allein, denn Lachen steckt ja bekanntermaßen an. Wer weiß, vielleicht ver­schwinden die Schmerzen schneller als Sie denken. Einen Versuch wäre es in jedem Fall wert.

 

Wer bei Osteoporose immer noch von einer typischen Frauenkrankheit nach der Menopause ausgeht, muss umdenken: Von den mehr als acht Millionen Deutschen, die an Osteoporose leiden, sind etwa ein Drittel Männer – Tendenz zunehmend.

Die Volkskrankheit des fortgeschrittenen Lebensalters steht eng in Zusammenhang mit dem sinkenden Spiegel an Sexualhormonen. Bei der Osteoporose führen alters- und krankheitsbedingte Veränderungen im Stoffwechselhaushalt zu einer kontinuierlichen Verringerung von Dichte und Masse der Knochen. Im Gefolge des Abbaus der Substanz der Knochen nimmt deren Brüchigkeit zu. Grundsätzlich wird zwischen primärer und sekundärer Osteoporose unterschieden. Bei der primären Osteoporose sind keine krankhaften Ursachen festzustellen, während bei der sekundären eine andere Erkrankung oder auch deren Therapie der Auslöser der Osteoporose ist.

Bei Männern werden mehrheitlich sekundäre Osteoporosen diagnostiziert. Bei ihnen ist die Suche nach den krankheitsbedingten Ursachen vorrangig, um eine kausale Therapie einleiten zu können. Beim Mann ist ein Mangel am Sexualhormon Testosteron ein wichtiger Risikofaktor für Osteoporose. Besonders bei Prostatakrebs-Patienten wird ein solcher Mangel durch eine antiandrogene Therapie induziert. Da durch die Behandlung die Lebenserwartung dieser Patienten deutlich zunimmt, steigt deren Osteoporoserisiko im Alter. Weitere Risikofaktoren sind Langzeittherapien mit Glucocorticoiden, Nierenfunktionsstörungen und eine ungesunde Lebensführung mit falscher Ernährung, Nicotin, Alkohol und Bewegungsmangel.

Dr. Axel Schroeder, Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. (BDU), empfiehlt Männern jenseits der 50, bei ihren Routineterminen beim Urologen auch ihr Osteoporoserisiko abklären zu lassen – besonders wenn sie zu den Risikogruppen gehörten oder typische Symptome zeigen, wie akut auftretende Schmerzen des Skeletts, ungewollter Gewichtsverlust um mehr als zehn Prozent sowie das Schrumpfen der Körpergröße um mehr als vier Zentimeter in einem Jahr. Eine Röntgen-Messung der Knochendichte gibt klaren Aufschluss.

Bei sekundärer Osteoporose, wie sie beim Mann in etwa 60 Prozent der Fälle vorliegt, bietet eine Behandlung der auslösenden Ursachen weitere Möglichkeiten.

Wer raucht, riskiert die chronisch-obstruktive Lungen­erkrankung (COPD). Doch auch Menschen ohne die Sucht nach dem Glimmstängel können erkranken. Denn COPD liegt in der Familie. Darauf verweisen die Lungen­ärzte im Netz.

Verengte Bronchien führen zu Atemnot

Bei der COPD verengen sich die Bronchien dauerhaft und belegen sich mit Schleim. Betroffene leiden unter Husten, Auswurf und Atemnot. 90 Prozent der Erkrankungen sind auf langjähriges Zigarettenrauchen zurückzuführen. Die restlichen COPD-Fälle haben andere Ursachen – etwa genetische. Dass Menschen mit COPD in der Familie gefährdeter sind zu erkranken als andere Nichtraucher, entdeckten Forscher der Harvard-Universität.

Früherkennung bremst COPD

Wenn es in Ihrer Familie Fälle von COPD gibt, sollten Sie besonders auf erste Anzeichen achten. Atemnot beim Treppensteigen, Engegefühl in der Brust und nächtlicher Husten weisen auf eine beginnende Erkrankung hin. Der Arztbesuch schafft dann Klarheit: Mit einem einfachen und schmerzfreien Lungenfunktionstest stellt er fest, ob eine COPD vorliegt.

Betroffene sollten so früh wie möglich zum Arzt gehen. Denn je früher Ärzte die Krankheit erkennen, desto besser sind die Therapiechancen. So bremst eine frühzeitige Behandlung mit Medikamenten und Physiotherapie die Krankheit. Das hält auch die Atemnot in Schach.

Tipps für den Alltag:

Bleiben Sie in Bewegung. Regelmäßiges körperliches Training und Atem-Physiotherapie vermindern den Luftstau und damit die Beschwerden.

Trinken Sie ausreichend. Das hält den Schleim flüssig und lässt Sie leichter abhusten.

Vermeiden Sie Kleidung, die Brustkorb, Bauch oder Unterleib einschnürt.

Planen Sie Alltags- und Freizeitaktivitäten im Voraus, um Stress zu vermeiden.

Entspannungsübungen helfen dabei, mit Ängsten – insbesondere bei Atemnot – besser zurecht­zukommen.

 

Je höher der Schulabschluss, desto häufiger konsumieren junge Erwerbstätige während der Woche Alkohol – und dies gilt für beide Geschlechter. Beim Komasaufen dagegen liegen Berufstätige mit Hauptschulabschluss vor ihren Kollegen mit mittlerer Reife und Abitur. Dies ergab eine repräsentative Befragung der DAK.

Die DAK befragte für ihren aktuellen Gesundheitsreport 3.000 Erwerbstätige im Alter von 18 bis 29 Jahren unter anderem zum Thema Alkoholkonsum. Dabei stimmten rund ein Viertel der Befragten der Aussage zu, dass Alkohol zu einem spaßigen Abend gehöre. Passend dazu gaben 29 Prozent der befragten Männer mit Abitur an, mehrmals in der Woche oder sogar täglich Alkohol zu trinken. Eine solche Aussage machten dagegen nur halb so viele männliche Befragte mit Hauptschulabschluss (13 Prozent).

Anders sieht dies jedoch für das schnelle Trinken von größeren Mengen Alkohol aus („Komasaufen“): 14 Prozent der männlichen Arbeitnehmer mit Hauptschulabschluss nehmen laut Bericht in Gesellschaft anderer ein- oder mehrmals in der Woche fünf oder mehr alkoholische Getränke innerhalb von zwei bis drei Stunden zu sich, während dies junge männliche Befragte mit Abitur nur zu 8 Prozent bestätigten.

Weiterhin zeigt die Befragung, dass Männer noch immer deutlich mehr Alkohol konsumieren als Frauen: Während junge Frauen für den Zeitraum der letzten drei Monate nur zu rund 7 Prozent angaben, mehrmals pro Woche oder täglich Alkohol zu trinken, bestätigten dies mehr als dreimal so viele junge Männer (rund 23 Prozent).

Alkohol ist weiterhin das Suchtmittel Nr. 1 in Deutschland.

Im vergangenen Jahr waren in Deutschland 60% der erwachsenen Männer übergewichtig, aber nur 43% der Frauen. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Das Kriterium für „Übergewicht“ war ein Body-Mass-Index über 25.

Die Daten unterscheiden sich auffällig von den Ergebnissen der im Jahr 2008 publizierten Nationalen Verzehrsstudie II, derzufolge 68% der Männer und 50% der Frauen im Alter von 18 bis 80 Jahren übergewichtig waren. Immerhin stimmen beide Statistiken darin überein, dass ein deutlicher Geschlechterunterschied beim Anteil der Übergewichtigen besteht.

Das durchschnittliche Körpergewicht steigt mit zunehmendem Alter: So waren laut Destatis mehr als 70% der Männer ab 55 Jahre übergewichtig.

„Sind die Zäpfchen schon wieder teurer geworden?“
„Nein, Sie bekommen sie noch zum Einführungspreis!“

Wer Ruhe bewahrt, schützt sich vor Stichen

Im Sommer stören Wespen oft die Kaffeekranz-Idylle im heimischen Garten. Begegnen Sie den ungebetenen Gästen gelassen, statt panisch um sich zu schlagen. Sonst könnte der sonntägliche Nachmittag mit selbstge­backenem Apfelkuchen schnell im Krankenhaus enden.

Vorbeugen ist besser als Nachsorgen

Neben ruhigen Händen wehren auch unauffällige Kleider und natürlicher Körpergeruch Wespen ab. Wespen sind von vornherein weniger interessiert an Menschen, die auf das Tragen heller Kleidung mit Blumenmuster, sowie duftende Shampoos oder Parfüm, verzichten.

Auch hilft es, Essen abzudecken und sein Erfrischungs­getränk mit einem Strohhalm zu trinken. Dadurch geben Sie Wespen erst gar keine Chance, unbemerkt in ihren Rachen oder den der Kinder vorzudringen. Und sollte Ihnen doch mal eine Wespe zu nahe kommen, dann schiebt man sie am besten vorsichtig zur Seite.

Schnelle Hilfe bei Stichen

Sollte Sie trotzdem eine Wespe stechen, hilft kaltes Wasser. Das lindert den Schmerz und vertreibt den Juckreiz. Warme Umschläge hingegen verhindern, dass die Haut anschwillt. Der Grund: Temperaturen von 38 bis 40 Grad Celsius zerstören das Gift der Wespen. Damit bildet sich weniger vom Entzündungsbotenstoff Histamin und Schwellungen entstehen erst gar nicht.  Am besten legt man einen kalten und einen heißen Lappen im Wechsel in sehr kurzen Abständen auf die Stichwunde.

Zudem lindern Medikamente wie Antihistaminika Beschwerden durch Insektenstiche. Bei milden Beschwerden eignen sich rezeptfreie Salben oder Gele, bei schweren benötigt man jedoch Tabletten aus der Apotheke.

Menschen, die allergisch auf Stiche reagieren, brauchen hingegen sofort einen Arzt. Bei ihnen rötet sich nicht nur großflächig die Haut und schwillt an. Betroffene kämpfen auch häufig mit Erbrechen und Atemnot. Solch ein allergischer Schock löst im schlimmsten Fall einen lebensbedrohlichen Kreislaufkollaps aus.

Wer im Alter nicht an Diabetes erkranken möchte, sollte weniger rotes Fleisch wie Rind, Lamm und Schwein essen. Wissenschaftler kon­nten bei der Auswertung von drei Studien mit mehr als 200 000 Teilnehmern einen deutlichen Hinweis finden, dass rotes Fleisch das Diabetesrisiko erhöht – vor allem in verarbeiteter Form, zum Beispiel als Wurst. So steigert der tägliche Verzehr von 100 Gramm unverarbeitetem roten Fleisch (entspricht einem kleinen Rindersteak) das Diabetesrisiko um etwa 19 Prozent. Wer jeden Tag 50 Gramm verarbeitetes Fleisch isst, erhöht sein Risiko sogar um 51 Prozent, berichten die Forscher um Frank Hu von der Harvard School for Public Health im »American Journal of Clinical Nutrition« (doi: 10.3945/ajcn.111.018978). Auf welche Weise der Verzehr von rotem Fleisch zu Diabetes führen kann, ist noch nicht geklärt. Eine Theorie ist, dass das in relativ großen Mengen enthaltene Eisen durch oxidativen Stress die Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse schädigt. Die in Wurst enthaltenen Nitrite und Nitrate könnten im Körper in Form von Nitrosaminen die Zellen schädigen.

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