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Je höher der Schulabschluss, desto häufiger konsumieren junge Erwerbstätige während der Woche Alkohol – und dies gilt für beide Geschlechter. Beim Komasaufen dagegen liegen Berufstätige mit Hauptschulabschluss vor ihren Kollegen mit mittlerer Reife und Abitur. Dies ergab eine repräsentative Befragung der DAK.

Die DAK befragte für ihren aktuellen Gesundheitsreport 3.000 Erwerbstätige im Alter von 18 bis 29 Jahren unter anderem zum Thema Alkoholkonsum. Dabei stimmten rund ein Viertel der Befragten der Aussage zu, dass Alkohol zu einem spaßigen Abend gehöre. Passend dazu gaben 29 Prozent der befragten Männer mit Abitur an, mehrmals in der Woche oder sogar täglich Alkohol zu trinken. Eine solche Aussage machten dagegen nur halb so viele männliche Befragte mit Hauptschulabschluss (13 Prozent).

Anders sieht dies jedoch für das schnelle Trinken von größeren Mengen Alkohol aus („Komasaufen“): 14 Prozent der männlichen Arbeitnehmer mit Hauptschulabschluss nehmen laut Bericht in Gesellschaft anderer ein- oder mehrmals in der Woche fünf oder mehr alkoholische Getränke innerhalb von zwei bis drei Stunden zu sich, während dies junge männliche Befragte mit Abitur nur zu 8 Prozent bestätigten.

Weiterhin zeigt die Befragung, dass Männer noch immer deutlich mehr Alkohol konsumieren als Frauen: Während junge Frauen für den Zeitraum der letzten drei Monate nur zu rund 7 Prozent angaben, mehrmals pro Woche oder täglich Alkohol zu trinken, bestätigten dies mehr als dreimal so viele junge Männer (rund 23 Prozent).

Alkohol ist weiterhin das Suchtmittel Nr. 1 in Deutschland.

Die Ursache von Gedächtnislücken bei massivem Alkoholkonsum, den sogenannten Filmriss, haben nun US-amerikanische Forscher aufgeklärt: Sie entstehen nicht durch Absterben von Gehirnzellen, sondern durch die Störung der Funktion von NMDA-Rezeptoren im Gehirn. Im Tierversuch ließ sich der Filmriss durch Einnahme von Finasterid, einem Arzneistoff gegen Haarausfall und benigne Prostatahyperplasie, verhindern. Dies berichten Forscher um Kazuhiro Tokuda von der Washington University School of Medicine in St. Louis im »Journal of Neuroscience« (doi: 10.1523/JNEUROSCI.1660-11.2011). In Untersuchungen an Ratten fanden die Forscher den Mechanismus heraus: Große Mengen Alkohol stören die Funktion von NMDA-Rezeptoren – einige werden aktiviert, andere blockiert. Dies führt dazu, dass die Neurone Steroide freisetzen. Diese unterdrücken die Langzeitpotenzierung (LTP), ein wichtiger Prozess der Gedächtnisbildung. Auch bei hohen Alkoholdosen sei die Kommunikation der Zellen untereinander nicht gestört, sagt Charles Zorumski, Seniorautor der Studie. »Du verarbeitest immer noch Informationen, du bist nicht betäubt oder ohnmächtig. Du bildest nur keine neuen Erinnerungen mehr.« Bei ihren Untersuchungen fanden die Forscher auch einen Weg, den Filmriss zu verhindern: Wenn sie den Ratten vor ihrem Vollrausch 5-alpha-Reduktase-Inhibitoren wie Finasterid verabreichten, wurde die Produktion der Steroide verhindert und die Gedächtnisbildung blieb erhalten.

Wie eine Auswertung von Studiendaten von mehr als 250.000 erwachsenen Europäern zeigt, begünstigt ein jahrelanger Alkoholkonsum von mehr als zwei Gläsern pro Tag bei Männern ein höheres Körpergewicht. Zudem besteht bei Männern und Frauen ein Zusammenhang zwischen dem Alkoholkonsum und einer Zunahme des Taillenumfangs.

In der Studie war dieser Effekt besonders bei Biertrinkern ausgeprägt, jedoch auch bei Weintrinkern sichtbar. Die Unterschiede im Bauchumfang sind nicht extrem groß. Dennoch sind sie eindeutig und könnten für die Gesundheit der Gesamtbevölkerung eine Rolle spielen.

Verschiedene Studien haben bereits den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum, dem Körpergewicht und der Körperfettverteilung untersucht. Die vorliegende Studie ist aber die erste, die das Langzeit-Trinkverhalten berücksichtigt.

Männer, die im Schnitt jahrelang viel Alkohol tranken, hatten in der vorliegenden Studie im Vergleich zu Männern, die durchschnittlich nur sehr wenig Alkohol konsumierten, einen um 1,1 cm größeren Bauchumfang. Der Body-Mass-Index (BMI) lag bei Vieltrinkern durchschnittlich bei 28,3, während Wenigtrinker im Schnitt einen BMI von 27,3 aufwiesen. Bei einer 1,80 m großen Person entspricht dies einem durchschnittlichen Gewichtsunterschied von mehr als drei Kilogramm.

Bei Frauen war der Unterschied im Bauchumfang sogar noch deutlicher ausgeprägt. Frauen, die über einen sehr langen Zeitraum mehr als zwei Gläser pro Tag tranken, hatten im Schnitt einen um ca. 1,5 cm größeren Taillenumfang als Frauen, die nur sehr wenig oder gar keinen Alkohol konsumierten. Dagegen unterschied sich der durchschnittliche BMI von viel und sehr wenig trinkenden Frauen kaum. Dies weist darauf hin, dass ein hoher Alkoholkonsum besonders bei Frauen die Körperfettverteilung ungünstig beeinflusst, das heißt, die Ansammlung von Körperfett im Oberbauch begünstigt.

Dieses Ergebnis deckt sich zum Teil mit einer früheren Auswertung der Potsdamer EPIC-Studiendaten, die ebenfalls den Bierkonsum bei Männern mit einem durchschnittlich höheren Körpergewicht in Verbindung brachte. Die EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) ist eine prospektive Studie, die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes untersucht. An der Studie sind 23 administrative Zentren in zehn europäischen Ländern mit insgesamt 519.000 Studienteilnehmern im Erwachsenenalter beteiligt. Die Potsdamer EPIC-Studie ist mit mehr als 27.000 Teilnehmern ein Teil der EPIC-Studie.

Neu an der jetzigen Auswertung auf europäischer Ebene ist die Erkenntnis, dass sich der Alkoholkonsum gerade bei Frauen auf den Bauchumfang auswirkt, während bei Männern sowohl das allgemeine Übergewicht als auch der Bauchumfang betroffen sind. Trinken Frauen viel Alkohol, kann sich ihr Körperbild langfristig merklich verändern. Nimmt der Taillenumfang zu, steigt auch das Erkrankungsrisiko für Typ-2-Diabetes, bestimmte Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Literatur: Bergmann, M. M., et al.: Eur. J. Clin. Nutr. 2011; Online DOI:10.1038/ejcn.2011.70.

 

Wer Arzneimittel einnimmt, sollte nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker Alkohol trinken. Bei einigen Medikamenten können zum Teil schwerwiegende Wechselwirkungen auftreten, andere werden durch Alkohol nicht beeinflusst. „Die möglichen Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Alkohol sind vielfältig“. „Auf der sicheren Seite sind Patienten, die während der Arzneimitteltherapie vollständig auf Alkohol verzichten. Aber in vielen Fällen sind geringe Mengen Alkohol ab und zu vertretbar. Wer auf sein Glas Bier oder Wein nicht verzichten möchte, sollte den Apotheker nach möglichen Wechselwirkungen fragen.

Viele Medikamente, die im zentralen Nervensystem wirken, vertragen sich nicht mit Alkohol. Dazu gehören Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie viele Arzneimittel gegen Depressionen, Parkinson oder Epilepsie. Werden sie dennoch mit Alkohol kombiniert, sind die Auswirkungen nur schwer vorhersehbar. Alkohol kann die Wirkung der Medikamente verändern oder die Nebenwirkungen verstärken. Wer abends ein Schlafmittel mit einem doppelten Wodka herunterspült, ist am nächsten Morgen immer noch sehr müde und darf sich nicht ans Steuer setzen. Auch einige Medikamente aus der Selbstmedikation vertragen sich nicht mit Alkohol. Verschiedene Arzneimittel gegen Allergien sollten zum Beispiel nicht mit Alkohol kombiniert werden, weil dies die Fahrtauglichkeit einschränken kann.

Medikamente können auch zu einer Alkohol-Unverträglichkeit führen. Alkohol wird normalerweise in der Leber über die Zwischenstufe Acetaldehyd abgebaut. Einige Arzneimittel hemmen dessen weiteren Abbau. Reichert sich Acetaldehyd im Körper an, treten unter anderem Erbrechen, Atemnot oder Herzrasen auf. Patienten, die bestimmte Antibiotika oder Medikamente gegen Pilzinfektionen einnehmen, vertragen deshalb auch kleine Mengen Alkohol schlecht. Der Apotheker informiert gerne darüber, ob diese Wechselwirkung für den individuellen Patienten relevant ist.



Vill vun Iech wäerten dat neit Joer zesumme mat Famill a Frënn op där enger oder anerer Party begéissen. Besonnesch mat Alkohol ass d’Stëmmung flott an ausgelooss. Den Dag duerno huet dann awer leider Gottes den een oder den aneren en décke Kapp. Wouduerch kennt dat? Majo Alkohol entzitt dem Kierper Waasser a Mineralsalzen. Do kennt nach dobäi, dass en Tëscheprodukt vum Alkoholofbau, den Acetaldehyd, sech am Kierper usammelt. Dëse Produit ass gefteg a provozeiert Kappwei an dat Gefill…“mär ass et net gutt“… Den Ofbau vum Acetaldehyd gëtt duerch Zocker gehemmt. Duerfir ass den décke Kapp no enger Soirée mat séissem Gesëff besonnesch hefteg.

Wann der den Dag drop wëllt a Form sinn, net mam Alkohol iwwerdreiwen a vill Waasser dobäi drénken. Jo, ech weess, dat war eng schlau Remarque, mä et ass leider esou. Chipsen a Salzstaange sinn och eng Méiglechkeet fir dem Kierper en Deel vun de Salze schon am Laf vum Owend zeréckzeginn.

A wat wann ech dach iwwerdriwwen hunn? Huelt Paracetamol oder Aspirin ier der an d’Bett gitt. Drénkt vill Waasser, souguer besser nach en isotonescht Gedrénks (Gatorade, Isostar, Aquarius, etc.). Versicht mueres eppes sauer ageluechtes (Hierken, Kornischongen,..) z’iessen (ech weess, dat ass net onbedéngt evident) an dann hofft, dass et gläich besser geet. Keng Angscht, och dee schlëmmsten décke Kapp ass eng Kéier eriwwer. 😉

Voilà, an deem Sënn wënschen ech Iech alleguerten e gudde Rutsch an e glécklecht a gesond neit Joer. Prost!

Ären Apdikter

Verheiratet sein ist gut für die Seele. Wer unter der Haube ist, wird seltener gemütskrank, depressiv sowie von Drogen oder Alkohol abhängig, fanden neuseeländische Forscher heraus. Scheidung oder Tod eines Ehepartners erhöhen das Risiko allerdings markant: Nach dem Ende einer Ehe laufen Ex-Frauen größere Gefahr als nicht Verheiratete, abhängig zu werden. Männer werden nach einer Ehe öfter depressiv als Junggesellen. «Was unsere Studie zeigt, ist, dass eine Ehe die seelische Gesundheit beflügelt, während die Störung und das Leid, die mit dem Ende einer Ehe verbunden sind, die Menschen anfälliger für Gemütskrankheiten machen», fasste die Autorin der Studie, die Psychologin Kate Scott von der Otago-Universität in Wellington, die Ergebnisse am Dienstag zusammen. Sie hatte mit Kollegen Studien mit mehr als 34.000 Befragten aus 15 Ländern ausgewertet. «Bislang hieß es immer, dass Männer von einer Ehe mehr profitieren, was ihre psychische Verfassung angeht, als Frauen», erklärte Scott. «Diese Studie widerspricht dem: Wir haben herausgefunden, dass Verheiratete bei den meisten psychischen Krankheiten besser fahren als Ledige – sowohl Männer als auch Frauen.»
Quelle: PZ-Online

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