You are currently browsing the tag archive for the ‘Bakterien’ tag.

Infektionen der Harnblase sind lästig. Sie verursachen ein Brennen beim Wasserlassen und führen zu häufigem Harndrang. Unbehandelt kann eine Blasenentzündung bis in die Niere aufsteigen.

Viel trinken hilft. Bei einer Blasenentzündung sollte man mindestens zwei Liter am Tag trinken – auch wenn das Wasserlassen zunächst schmerzhaft ist. Mit dem Harn werden Bakterien aus der Blase herausgespült.

Viele Patienten berichten von positiven Erfahrungen mit Blasen- und Nierentees, die zum Beispiel Bärentraubenblätter, Birkenblätter oder Schachtelhalmkraut enthalten. Gute Resultate erzielt man auch mit Cranberry-Präparaten (Vaccinium macrocarpon). Unkomplizierte Harnwegsinfekte sind für Frauen normalerweise ungefährlich. Halten die Beschwerden aber länger als fünf Tage an, ist ein Arztbesuch empfehlenswert. Ein Alarmzeichen ist, wenn der Harn durch Blut rot gefärbt ist. Blasenentzündungen bei Männern oder Kindern sollten immer ärztlich behandelt werden.

Der Arzt kann eine Blasenentzündung mit rezeptpflichtigen Antibiotika behandeln, die in der Regel nur wenige Tage lang eingenommen werden. Treten während der Behandlung Komplikationen wie Fieber, ein starkes Krankheitsgefühl oder Schmerzen in der Nierengegend auf, sollten Patienten erneut mit dem Arzt sprechen. Denn dann besteht Verdacht auf eine Entzündung der oberen Harnwege.

Frauen leiden häufiger unter Blasenentzündungen, weil durch die kürzere Harnröhre die Erreger leichter bis in die Blase aufsteigen können als bei Männern. Das Risiko steigt auch durch hormonelle Umstellungen, etwa in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren.

Schlechter Atem ist unangenehm. Er kann viele Ursachen haben. Grundsätzlich ist eine gute Mundhygiene Pflicht. Aber auch viel trinken hilft.

Schlechter Atem entsteht meist, wenn Bakterien Speisereste im Mund zu schwefelhaltigen oder anderen flüchtigen Verbindungen zersetzen. Das kommt vor als Folge von Fäulnisprozessen, Entzündungen oder Eiterungen. Wer unter Mundgeruch leidet, sollte viel Wasser trinken, denn auch ein trockener Mund kann eine Ursache für Mundgeruch sein. Davon sind besonders Ältere oder Schnarcher betroffen. Auch Stress, zu viel Alkohol oder verschiedene Medikamente wie Antidepressiva können zu einem verminderten Speichelfluss führen.

Nicht immer reichen Zahnbürste und -seide gegen Mundgeruch aus. Nahrungsreste in Zahnfleischtaschen, Zahnzwischenräumen oder dem hinteren Zungenbereich werden damit nicht entfernt. Für eine sorgfältige Zahnpflege bieten sich daher auch Mundspüllösungen an. Diese können die mechanische Zahnreinigung allerdings nur ergänzen, aber nicht ersetzen.

Antimikrobielle Mundspüllösungen lindern Entzündungen im Mund, können die Wundheilung fördern und so gegen Mundgeruch helfen. Sie enthalten unter anderem synthetische Wirkstoffe oder Pflanzenauszüge aus Salbei oder Myrrhe. Gurgellösungen mit Chlorhexidin können Zähne, Zahnspangen und -prothesen verfärben. Um diese Einfärbung zu verhindern, sollte man sich vor der Anwendung von Mundspüllösungen die Zähne putzen und Spangen und Prothesen entfernen. Auch wenn die Spüllösungen nicht gut schmecken: Nicht sofort danach etwas trinken oder essen, dann können die Arzneistoffe länger einwirken.

Wenn der Mundgeruch durch gründliche Mundhygiene und viel Wasser trinken nicht verschwindet, sollten sich Betroffene medizinisch untersuchen lassen. Wenn die Quelle des Mundgeruchs nicht im Mund-Rachen-Raum liegt, kann der Arzt nach anderen Ursachen suchen, etwa Ausstülpungen der Speiseröhre, Magenerkrankungen oder Diabetes. Raucher haben oft einen schlechten Atem, weil sich schwefelhaltige Bestandteile des Rauchs in den Atemwegen ablagern.

Archive