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Bis jetzt hat man geglaubt, dass der Malaria Erreger in die roten Blutkörper eindringt in dem er sich an verschiedene Proteine der Zellmembran koppelt. Das Wellcome Trust Sanger Institute hat jetzt mitgeteilt, dass nur ein Protein für diesen Prozess verantwortlich ist. Dies eröffnet faszinierende Perspektiven zur Erforschung eines Impfstoffes. Ein Notfall wenn man bedenkt, dass jedes Jahr 1 Million Menschen dieser Krankheit erliegen.

Die FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) ist eine durch Zeckenstiche übertragene Flavivirus-Infektion. Die Zecken benötigen Wärme und Feuchtigkeit, um aktiv zu werden. Deshalb treten die meisten Infektionen nicht nur im Frühsommer, sondern im Allgemeinen während der warmen Jahreszeit auf.
Zur allgemeinen Prophylaxe gehören:
-gut abschliessende Kleidung
-Repellentien
-Meiden des Unterholzes
-nach Exposition Absuchen von Kleidung und Körper nach Zecken
-Zecken möglichst schnell entfernen
-Desinfektion

Gegen FSME-Viren kann – im Gegensatz zu Borreliose – geimpft werden. In Luxemburg ist folgende Impfung gegen FSME im Handel: FSME-Immun® für Erwachsene und FSME-Immun® Junior für Kinder von 1 bis 16 Jahren. Die Präparate enthalten inaktivierte FSME-Viren und zur Verstärkung der Immunantwort den Hilfsstoff Aluminiumhydroxid. Die Impfung wird allen Erwachsenen und Kindern empfohlen, die in einem Endemiegebiet wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten. Die vollständige Grundimmunisierung erfordert drei Injektionen. Die ersten beiden Impfungen werden in der Regel im Abstand von einem Monat verabreicht. Die dritte Impfung, die einen Langzeitschutz von mindestens 10 Jahren gewährt, erfolgt je nach Impfstoff fünf bis zwölf Monate nach der 2. Teilimpfung. Auffrischimpfungen sind alle zehn Jahre empfohlen. Die Grundimmunisierung sollte im Winter begonnen werden, damit im darauffolgenden Frühjahr der Schutz besteht. Bei Bedarf kann ein Schnellschema angewendet werden.

Mücken sind als Überträger von Krankheiten gefürchtet. Doch womöglich lassen sie sich auch als »fliegende Impfspritzen« nutzen. Das berichten japanische Forscher um Shigeto Yoshida von der Jichi Medical University im Fachmagazin »Insect Molecular Biology« (Doi: 10.1111/ j.1365-583.2010.01000.x). Das Team erzeugte transgene Anopheles-Mücken, die in ihrem Speichel einen Impfstoff gegen Leishmaniose produzieren. Zudem geht aus der Studie hervor, dass Mäuse als Rekation auf Stiche dieser Mücken Antikörper gegen das Antigen bildeten, was auf eine erfolgreiche Immunisierung mit dem Impfstoff hinweist. Die Forscher werten das als ersten Beleg, das das jahrzehntealte Konzept der »fliegenden Impfspritzen« in der Praxis funktionieren könnte. Allerdings seien einige Nachteile und Bedenken zu lösen. So erfolge die Impfung per Mücke unkontrolloliert, undosiert und ohne individuelles Einverständnis.

Kinderärzte raten wegen deutlich steigender Krankheitsfälle nun auch bei den Unter-Dreijährigen dringend zur Impfung gegen die Schweinegrippe. Ab sofort sollten alle Kleinkinder ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat gegen die Neue Grippe geimpft werden. Dazu riet der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) am Mittwoch in Köln – entgegen seiner bisherigen Empfehlungen. Den Rest des Beitrags lesen »

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