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Swissmedic hat 122 Proben beschlagnahmter Importe von Schlankheitsmitteln im Labor untersucht. Das Analyse-Ergebnis ist erschreckend: Die meisten der untersuchten Schlankheitsmittel sind gesundheitsgefährdend:

Mehr als die Hälfte der Produkte weisen schwere Qualitätsmängel auf.  Fast 90 Prozent der Schlankheitsmittel enthalten Wirkstoffe, die die Gesundheit gefährden, zum Beispiel den Wirkstoff Sibutramin, der bereits vor mehr als einem Jahr weltweit vom Markt zurückgezogen wurde, weil er Herz-Kreislauf-Komplikationen verursachen kann. In einzelnen Proben fand sich das Dreifache der früher zugelassenen Dosierung.  Ein Drittel der untersuchten Proben sind als rein pflanzlich deklariert, enthalten jedoch chemische Inhaltsstoffe. Aufgrund der alarmierenden Ergebnisse der jüngsten Analysen warnt Swissmedic erneut eindringlich davor, im Internet Arzneimittel zu bestellen, da diese die Gesundheit massiv gefährden können.

Die französischen Behörden warnen ihrerseits vor dem Schlankheitsmittel „BurnerMax 3000“, welches über das Internet hauptsächlich an Sportler vertrieben wird. Die Nahrungsergänzung steht im Verdacht, bei einem 27-Jährigen einen Herzinfarkt ausgelöst zu haben. Der junge Mann konsumierte das Produkt seit 3 Wochen regelmässig und hatte keine bekannten kardiovaskulären Risiken. Analysen sollen nun die exakte Zusammensetzung der Nahrungsergänzung sowie den Zusammenhang zum Herzinfarkt aufzeigen. Der Vertrieb des Produkts soll gestoppt werden. Schon gekaufte Produkte sollen nicht verwendet werden. Personen, welche das Produkt bereits eingenommen haben, wird empfohlen, ihren Arzt für eine Kontrolluntersuchung zu konsultieren.

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L‘ Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé (AFMPS) à lancé une campagne de sensibilisation aux risques de la vente de médicaments par internet. Vous pouvez y accéder en cliquant sur l’image.

Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände fordert den Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA) auf, alte Denkmust247_300_Ueberforderter_Kundeer zu überwinden und umgehend ein nachhaltiges und funktionierendes Konzept für die Sicherheit der Patientinnen und Patienten vorzulegen. Hierzu erklärt ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf: „Der BVDVA darf nicht länger die Probleme und Gefahren ignorieren, die durch illegale Internetversender entstehen. Die Gesellschaft erwartet einen ernsthaften Vorschlag, wie die Gefahr durch Arzneimittelfälschungen aus dem Internet in den Griff zu bekommen ist.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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