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Ohrenschmalz entfernen ist das das Gleiche wie die Nase putzen?

Ganz und gar nicht. Denn im Gegensatz zu einer verstopften Nase sollte man sich vorher kurz Gedanken machen, ob man seine Ohren nun wirklich „sauber“ machen will. Jeder kennt Wattestäbchen. Nachdem man sie vorsichtig ins Ohr eingeführt hat, hat das Wattestäbchen anschließend eine gelbliche Färbung. Was die meisten dabei jedoch nicht bedenken ist, dass es auch sehr unangenehm werden kann, wenn man bei der Handhabung der Wattestäbchen nicht aufpasst. Denn im ungünstigsten Fall schiebt man das Ohrenschmalz tiefer ins Ohr hinein. Daraus resultierend kann der Gehörgang verstopfen und der Hausarzt muss das Ohr mit warmem Wasser wieder frei spülen. Dass der Gehörgang verstopft ist, bemerkt man meist als plötzlich auftretende Hörminderung.

Dabei hilft doch das Ohrenschmalz bei der Abwehr gegen Keime und Bakterien. Ohrenschmalz ist eine gelbliche Absonderung bestehend aus dem Sekret der Schweiß- und Talgdrüsen des äußeren Gehörganges, Hautschüppchen und eingedrungenem Schmutz. Die wissenschaftliche Bezeichnung von Ohrenschmalz ist Cerumen. Es enthält spezielle Enzyme wie Lysozym, die in der Lage sind, die Zellwände der Bakterien zu zerstören und somit die Krankheitserreger zu vernichten. Man sollte also nicht allzu oft seine Ohren reinigen.
Wie sollte man seine Ohren am besten reinigen?
Der Gehörgang hat einen Selbstreiningungsmechanismus. Deshalb genügt es, wenn man bei gesunden Ohren die Ohrmuschel mit einem weichen Tuch oder einem Wattestäbchen säubert.

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Tinnitus kann sich sehr unterschiedlich äußern: Ob Klacken, Brummen, Rauschen oder Pfeifen – bei einem bis drei Prozent der Bevölkerung können die störenden Ohrgeräusche so schlimm sein, dass sie die Lebensqualität stark einschränken.

Eine neue Musiktherapie kann die Ohrgeräusche von Tinnitus-Geplagten möglicherweise dauerhaft verringern. Indem Betroffene regelmäßig Musik unter Ausschluss der individuellen Tinnitus-Frequenzen hören, werde das Klingeln in ihren Ohren langfristig leiser, fanden Wissenschaftler der Universität Münster heraus.

Ein Jahr lang hatten Professor Christo Pantev vom Institut für Biomagnetismus und Biosignalanalyse und seine Kollegen den Patienten deren Lieblingsmusik vorgespielt, allerdings um die entsprechenden Frequenzen beschnitten. Das Ohrensausen wurde dadurch allmählich leiser. Grund für das nachlassende Pfeifen, Rauschen oder Piepsen könne die geringere Stimulation der Hörnerven sein, die vom Tinnitus betroffen sind, vermuten die Wissenschaftler.

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