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Gichtpatienten müssen zu Ostern nicht auf Schokohasen oder Schokoladeneier verzichten. Schokolade enthält nur wenig Purine und ist daher in Maßen genossen ungefährlich.

Zu Gicht kommt es, wenn im Blut zu viel Harnsäure enthalten ist und diese an den Gelenken auskristallisiert. Harnsäure entsteht  im Körper aus Purinen, die in bestimmten Eiweissen in großem Umfang vorkommen. Bemerkbar macht sich Gicht anfangs mit Entzündungsschmerzen im Grundgelenk des großen Zehs. Im Laufe der Zeit zerstören die entstandenen Schwellungen das Gelenk. Wem eine Ernährungsumstellung nicht hilft, kann entweder verschreibungspflichtige Entzündungshemmer oder Medikamente verordnet bekommen, die den Harnsäurespiegel senken.

Ein kleines Stück Schokolade am Tag kann das Leben verlängern. Das haben Wissenschaftler des Deutschen Institutes für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam herausgefunden.

Sechs Gramm dunkle Schokolade am Tag senkten den Blutdruck innerhalb von zwei bis drei Tagen nachweislich, schreiben die Forscher im »European Heart Journal« (doi: 10.1093/eurheartj/ehq068). Das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko sei bis zu 39 Prozent geringer als bei Menschen, die nur sehr wenig oder keine Schokolade äßen. Ursache seien wahrscheinlich die Flavanole im Kakao der Schokolade. Bei dunkler Schokolade mit hohem Kakaoanteil sei der Effekt deshalb größer als bei Vollmilchvarianten. Flavanole erhöhen den Blutspiegel von Stickstoffmonoxid und wirken sich so positiv auf das Gefäßsystem aus: Das Gas signalisiert den Arterien, sich zu entspannen und zu öffnen. Vor exzessivem Schokoladengenuss wurde jedoch gewarnt: Übergewicht oder gar Fettleibigkeit lassen das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko deutlich steigen. Daher empfehlen die Potsdamer Wissenschaftler, auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung zu achten. »Lieber ein Stück Schokolade essen und dafür auf Snacks zwischendurch verzichten«, rät Ernährungsepidemiologe Dr. Brian Buijsse vom DifE, Erstautor der Studie.

In die Analyse waren von 1994 an Daten von mehr als 19 300 Menschen aus Potsdam und der Umgebung einbezogen worden. Die Männer und Frauen zwischen 35 und 65 Jahren beantworteten den Wissenschaftlern alle zwei bis drei Jahre Fragen zu ihrem Gesundheitszustand. Zudem ließen sie die Wissenschaftler alle fünf Jahre wissen, wie ihr Speiseplan aussieht.

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