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So besiegen Sie die Reisekrankheit

Unterwegs in den Urlaub – die Sonne scheint, die Laune ist toll, doch Ihnen ist einfach nur schlecht! Sie sind reisekrank. Sobald das Auto, das Flugzeug oder das Schiff schaukelt, rebelliert Ihr Magen. Wie Sie die Reisekrankheit besiegen, lesen Sie hier.

Bevor es losgeht

Vermeiden Sie zu viel Stress und Aufregung vor der Reise. Gerade bei Kindern tritt Übelkeit bei der Reise auch deshalb auf, weil sie sich so sehr auf den Urlaub freuen und die Situation für sie ungewohnt ist. Auch wenn Sie befürchten sich zu übergeben: Essen Sie vor Fahrtantritt etwas. Das beruhigt den Magen. Am besten eignen sich belegte Brote. Bei fettigem Essen wie Currywurst und Eisbecher gilt jedoch „Finger weg.“ Leichte Kost ist besser für den Magen. Auf Zigaretten, Alkohol und Koffein sollten Sie verzichten. Diese Dinge verstärken die Reisekrankheit nur.

Halten Sie den Blick auf den Horizont

Egal mit welchem Verkehrsmittel Sie unterwegs sind – suchen Sie sich den Platz aus, auf dem es am wenigsten schaukelt. Im Auto machen es die meisten reisekranken Menschen intuitiv richtig und sichern sich den Beifahrersitz. Im Bus sind die Sitzreihen direkt hinter dem Fahrer am geeignetsten. Dort können Sie nach vorn aus dem Fenster schauen. Im Flugzeug sitzen Sie am besten auf den Plätzen über den Tragflächen, dort wackelt der Flieger weniger. Und sollten Sie eine Kreuzfahrt machen wollen – die Kabinen in der Schiffsmitte garantieren möglichst schaukelfreies Schlafen, auch wenn Sie dann auf den Ausblick durch das Guckloch verzichten müssen. Auf Deck hilft: immer tief durchatmen und den Blick auf den Horizont richten.

Unterwegs aktiv sein

Um der Reisekrankheit vorzubeugen, hilft Ablenkung. Spielen, sich unterhalten, singen oder spannende Hörbücher wirken bei Kindern wie bei Erwachsenen. Kommen unterwegs doch das flaue Gefühl im Magen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und das zwanghafte Schlucken auf, gibt es zwei Strategien. Einerseits können Sie sich viel an der frischen Luft aufhalten, beispielweise an Deck Ihres Kreuzfahrtschiffes oder Ihrer Fähre. Auch unterwegs mit dem Auto hilft es, öfter mal eine Pause zu machen, auszusteigen und Frischluft zu tanken. Andererseits bekämpfen Sie die Reisekrankheit, indem sie die Augen schließen – ein guter Tipp für das Flugzeug oder den Zug. Das Fenster öffnen oder einen Spaziergang an der frischen Luft machen, ist hier leider naturgemäß nicht möglich.

Bewährte Hausmittel und Medikamente

Wer trotz dieser Tipps unter der Reisekrankheit leidet, kann auf Hausmittel wie Ingwer oder Kaugummis zurückgreifen. Ingwer kann man in kleinen Stücken kauen oder aber in eine Tasse heißes Wasser geben. Auch Medikamente oder Pflaster aus der Apotheke helfen gegen die Symptome. Einige sind freiverkäuflich, andere muss der Arzt verschreiben.

Ein kleiner Trost bleibt. Selbst wenn Sie als Kind häufig mit der Übelkeit auf Reisen zu kämpfen hatten, ab 50 lässt die Anfälligkeit für Reisekrankheit bei den meisten Menschen nach.

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Der Sommerurlaub steht vor der Tür. Doch die wenigsten starten ihn mit einer sinnvoll gepackten Reiseapotheke. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Die Apotheken sind gefragt, ihre Kunden zu unterstützen.

Im Urlaub ist es zuweilen schwierig, im medizinischen Notfall die nötigen Medikamente zu finden – für Reisende in exotische Länder ist dies sogar teilweise unmöglich. Bestimmte Medikamente sind in manchen Ländern nicht erhältlich oder auch gefälscht. Eine gut zusammengestellte Reiseapotheke sollte daher stets im Reisegepäck zu finden sein. Doch der Umfrage zufolge nehmen acht von zehn Befragten auf längeren und weiteren Reisen keine vollständige Reiseapotheke mit. Die deutliche Mehrheit ist auf solchen Reisen mangelhaft mit Verbandszeug und Medikamenten ausgestattet: Fast die Hälfte aller Befragten packt nur eine Basisausstattung mit Pflastern und ein bis zwei Medikamenten ein. Knapp jeder Vierte nimmt nicht einmal diese Dinge auf längere Reisen mit.

Tim Steimle, Apotheker bei der TK, appelliert daher an Urlauber: „Wer seine Reiseapotheke richtig zusammenstellt, kann im Urlaub viel Mühe sparen. Apotheken sind in fremden Ländern mitunter nicht einfach zu finden, Medikamente tragen im Ausland häufig andere Namen oder sind gar nicht erhältlich. Egal, wo man Urlaub macht, eine Reiseapotheke gehört ins Gepäck. Vor Reiseantritt sollte man sich in der heimischen Apotheke beraten lassen“.

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